Labordiagnostik


Klinische Labordiagnostik


Klinische Labordiagnostik in der Naturheilpraxis Exer


Die Naturheilpraxis Exer bietet ein vollumfängliches Spektrum der Laboranalytik an, das weit über konventionelle Arztpraxen hinausgeht.

Diese dient neben der Krankheitsfrüherkennung (Prävention), der systematischen Ursachenforschung bei bestehenden Beschwerden sowie der Überwachung des Heilungsfortschritts (Therapieverlaufskontrolle).


Das breite klinische Spektrum der Labordiagnostik in der Naturheilpraxis Exer wird zunehmend auch von Ärztinnen und Ärzten geschätzt, da dieses Gesamtspektrum in der konventionellen Praxis oft nicht vollumfänglich für die Therapie zur Verfügung steht.  


Ein valider Gesundheits-Check-up basiert jedoch nicht allein auf Daten. Das Fundament bildet immer das ausführliche Erstgespräch (Anamnese). Erst die Synthese aus Ihren individuellen Symptomen und der präzisen Messung biologischer Werte (Biomarker) ermöglicht eine zielgerichtete, massgeschneiderte Therapie.


Indikationen: Wann ist eine Laboruntersuchung ratsam?

  • Langanhaltende Erkrankungen: Wenn konventionelle Laborbefunde als „unauffällig“ eingestuft wurden, Sie jedoch weiterhin unter Beschwerden leiden.
  • Prävention: Bei familiärer Vorbelastung oder zur gezielten Erhaltung der Vitalität.
  • Erschöpfungszustände: Bei chronischer Müdigkeit, Burn-out-Symptomatik oder anhaltendem Leistungsabfall.
  • Hormonelle Dysbalancen: Spezifische Analyse-Pakete für Frauen und Männer: Hormon Check-up Frauen, Hormon Check-up Männer.
  • Stoffwechsel & Verdauung: Mikronährstoffanalysen, Abklärung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Verdauungsbeschwerden oder

    Autoimmunprozessen.

  • Früherkennung: Gezielte Vorsorgeuntersuchungen (u.a. für Darmkrebs, Brustkrebs und Prostatakrebs).


Wichtige Patienteninformation: Die Interpretation von Laborwerten

Viele Patienten erleben, dass ihre Laborwerte trotz bestehender Symptome als „normal“ bezeichnet werden. Hierbei gilt es zwei wesentliche Aspekte zu berücksichtigen:

  1. Veraltete Referenzbereiche: Medizinische Normwerte werden oft erst mit jahrelanger Verzögerung an neuere wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst. So wird ein Eisenspeicherwert (Ferritin) von 17–50 ng/ml häufig noch als akzeptabel bewertet, während aktuelle Studien hier bereits einen klinisch relevanten Eisenmangel sehen.

  2. Referenzbereich vs. Wohlfühlbereich: Ein Wert innerhalb der statistischen Norm bedeutet nicht zwingend, dass er für Ihre individuelle Konstitution optimal ist (prominentes Beispiel: der Schilddrüsenwert TSH). Zudem ist der Messort entscheidend: Die Analyse von Magnesium im flüssigen Blutanteil (Blutplasma) lässt oft keine Rückschlüsse auf die tatsächliche Versorgung innerhalb der Zellen (rote Blutkörperchen/Erythrozyten) zu.


Laborergebnisse sind keine isolierten Wahrheiten. Sie entfalten ihre Aussagekraft erst durch eine fachkundige Interpretation unter Berücksichtigung Ihrer Konstitution.


    Diagnostisches Leistungsspektrum

    Das Angebot umfasst die gesamte Bandbreite der modernen Labormedizin:


    • Blutanalysen
    • Stoffwechsel: Beispeispielsweise Zuckerhaushalt (Diabetes-Screening, Insulinresistenz), Fettstoffwechsel (Cholesterin, Omega-3-Index, Fettsäureprofil).
    • Hormone & Immunsystem: Vollständige Hormon-Check-ups, Tumormarker, Entzündungswerte, Abklärung von Allergien und Histaminintoleranz.
    • Zellgesundheit: Mitochondrialer Stoffwechsel, oxidativer Stress, HPU/KPU-Analyse.
    • Darmgesundheit: Darmstörungen.
    • Mikronährstoffe: Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und Aminosäuren.


    Vorbereitung auf die Blutentnahme

    Die Blutentnahme wird nicht beim Erstgespräch durchgeführt. Der individuell passende Termin dafür wird im Anschluss an die Anamnese festgelegt. Für eine präzise Befunderhebung beachten Sie bitte folgende Vorgaben:


    • Nüchternheit: Erscheinen Sie bitte absolut nüchtern zur Entnahme (nur klares Wasser ohne Zusätze erlaubt).
    • Zeitpunkt: Die optimale Zeit für die Probenentnahme liegt morgens zwischen 08:00 und 09:00 Uhr.


      Einnahmepausen vor der Untersuchung:

      Um die Ergebnisse nicht zu verfälschen, müssen bestimmte Präparate vorab abgesetzt werden:


      • Eisenpräparate: 2 Wochen Pause.
      • Vitamine, Spurenelemente, Proteine: 1 Woche Pause.
      • Schilddrüsenmedikation: Am Untersuchungstag erst nach der Blutentnahme einnehmen.
      • Blutdruckmedikamente (speziell bei Verdacht auf Conn-Syndrom): Hier ist eine strikte Absprache erforderlich. Bestimmte Wirkstoffe (z. B. Spironolacton, Betablocker, ACE-Hemmer) müssen zwischen 1 und 4 Wochen vorher abgesetzt werden.


      Zeitpunkte für Verlaufskontrollen

      Um den Erfolg einer Therapieanpassung oder Ernährungsumstellung zu validieren, gelten folgende Intervalle für die Nachuntersuchung:


      • Schilddrüse & Blutfette: nach 6–8 Wochen.
      • Blutzucker (HbA1c) & Mikronährstoffe: nach 3 Monaten.
      • Eisen: nach 3 Monaten.
      • Omega-3-Index: nach 6 Monaten.


      Aktualisierungsstand: 07.07.2026


      Quellen:

      • Hans Peter Exer, dipl. Naturheilpraktiker TEN, dipl. klassischer Homöopath